Monolog eines Clowns nach den Tagebüchern Franz Kafkas

K ist weder ein Zirkus- noch ein Kinderclown.

Der Clown K ist zu aller erst ein Frauenmensch, der sich den literarischen Text zu eigen macht. Sie spricht mit kratzendem Humor, jedoch mit großer Zärtlichkeit für unsere inneren Auflehnung und größten existentiellen Obsessionen :

 

Wer sind wir? Wer hat uns geschaffen? Wer wollen wir sein?

 

K schreibt am Abend. Sie meditiert, sie flucht: ach die Urahnen, ach die Erziehung, ach die Gesellschaft! Aaach! Sie schwafelt. Sie seufzt. Sie entweicht in ihre Erinnerungen, die sie in ihrem clownesken Tanz zum Ausdruck bringt, um ihre andere Seite zu befreien.

 

Der Monolog gleicht einer Initiationsreise, die in einer Verwandlung mündet.

 

Von und mit Emilie Olivier

Co-Regie: Gyohei Zaitsu (Butoh-Tänzer)

Schauspielerische Leitung: Claudia Nottale

Adaptation dt. Fassung: Judith von Radetzky

Dauer 50 min

Ab 12 Jahre in Familie

Ab 15 Jahre für Schulklassen